Standpunkt!
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Radlfahren für- und in eine klimafreundlichere Zukunft
Die Straubinger “Fridays for Future” Bewegung veranstaltete am Freitag-Nachmittag des 26.Juli 2019 im Stadtzentrum eine Fahrrad- und Klimademo auf dem Ludwigsplatz.
Nach der Auftaktkundgebung radelten die Teilnehmenden dann in einem etwa einhundert Meter lagen Korso zur Hauptverkehrszeit auf den Straubinger Hauptverkehrsadern entlang durch die Stadt.
Rasant und beispiellos zerstörerisch
Die Erfolgsgeschichte des Homo sapiens
Die Auswirkungen der voranschreitenden Klimaerwärmung bedrohen im zunehmenden Maße unsere eigene Lebensgrundlage. Nicht nur den Menschen im globalen Süden stehen deshalb unberechenbare Zeiten bevor.
Aus wissenschaftlicher Sicht gilt es als unstrittig, wer diesen raschen Wandel maßgeblich beeinflusst hat.
(S)Eine “grüne Welt”, auf der alles, was auf ihr geschieht, dem Untergang geweiht ist.
In Bezug auf den Leserbrief: ”Wenn Ideologie Tatsachen verdrängt” von Hans Ritt vom 6. November 2018 in der Straubinger Rundschau.
Na dann auch weiterhin mit Vollgas
Nach mehrjähriger Abstinenz war die Stadt Straubing am 19. und 20. Oktober 2018 mit dem Fahrerlager am Hagen und der Siegerehrung am Theresienplatz im Stadtzentrum wieder niederbayerischer Hotspot des sogenannten Motor”sport”geschehens.
Dem Fazit aus dem Straubinger Rathaus und dem Landratsamt zufolge war die Veranstaltung ein voller Erfolg und die richtige Entscheidung, die 3-Städte-Rallye wieder nach Straubing zu holen.
Vielversprechender Auftakt der “Critical-Mass” in Straubing
Wer sich mit dem Fahrrad ins Gewusel des städtischen Straßenverkehrs stürzt, der merkt schnell, dass er sich hier im Gegensatz zu motorisierten Verkehrsteilnehmenden am hinteren Ende der Nahrungskette befindet.
Autos parken am, und blockieren damit nicht selten genug den Fahrradstreifen. Eilige Drängler provozieren den Pedalisten zu gefährlichen Ausweichmanövern. Ganz zu schweigen von den Rechtsabbiegern, die keinen Gedanken daran verschwenden mögen, dass an der Beifahrerseite gerade ein Radfahrer sein könnte, der vorfahrtsberechtigt geradeaus weiter fahren möchte.
Der Stadt-Radfahrer, ein besonders verwundbarer Einzelkämpfer.
Doch es geht auch anders.
Die zentrale Stadtbus-Umsteigestelle am Straubinger Ludwigsplatz
Im Halbstundentakt zwängen sich sämtliche Stadtbuslinien durch das Stetthaimer-Tor zwischen die Häuserfassaden des Straubinger Ludwigsplatz.
Wiegt die damit verbundene Verkehrsbelastung und der Emissionsausstoß dieser Omnibusse den Nutzen, welchen man sich davon verspricht, tatsächlich auf?
Eine klima- und gesundheitsfreundliche Mobilitätskultur wird künftig in vielen Ballungszentren unausweichlich sein.
Ein wünschenswerter Verzicht auf den Gebrauch des eigenen Autos hat in den vergangenen Jahrzehnten gänzlich wenig Menschen dazu bewegt, das Auto nach Möglichkeit Zuhause einfach stehen zu lassen.
Im Gegenteil: Das Verkehrsaufkommen wächst weiter heran und die Fahrzeuge folgen eher dem Trend der Überdimensioniertheit.
“Die Macht der Gewohnheit.”
Eingefahrene Verhaltensweisen haben oftmals den Nachteil, dass so manches Handeln erst gar nicht mehr hinterfragt wird. Selbst dann nicht, wenn pragmatische Gründe dagegen sprechen.
Konsum- und Mobilitätsverhalten in der gesamtgesellschaftlichen Betrachtung
Viel liegt am Verkehrsverhalten unzähliger Einzelentscheider. Aber nicht nur. Denn auch falsche Weichenstellungen der Politik spielen beim Grundton innerhalb einer Bevölkerung eine nicht unerhebliche Rolle.
Stadtzentren und der Straßenverkehr
Die klimafreundlichsten Mobilitätsangebote nützen gänzlich wenig, solange sie nur von einer kleinen Minderheit angenommen werden.